Symphoniekonzert Akademische Philharmonie Heidelberg

Am Freitag, den 19. Januar 2018 um 20 Uhr spielt die Akademische Philharmonie Heidelberg unter der Leitung von Jesko Sirvend in der Stadthalle Heidelberg.
Eröffnet wird der Abend mit Edward Elgars „Im Süden (Alassio)“, einer Konzertouvertüre, in der Elgar nach einem Familienurlaub an der italienischen Riviera im Winter 1903/1904 seine Eindrücke von der Stadt Alassio, deren Geschichte und der dortigen Landschaft verarbeitet hat.
Es folgt das 1949 von André Jolivet komponierte Konzert für Flöte und Streichorchester, das mittlerweile zum Standardrepertoire für Querflöte gehört. Jolivet brach mit Romantik und Neoklassizismus und wollte in seinen Kompositionen eine weniger abstrakte, menschlichere Form von Musik schaffen. In diesem Zeichen kontrastieren in seinem Flötenkonzert komplexe Tonalität und Rhythmik mit melodisch expressivem Lyrismus. Das anspruchsvolle Werk wird von Lilja Steininger gespielt, die Stipendiatin der
Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker ist.
In der zweiten Hälfte des Konzertabends werden hingegen zwei nordeuropäische Werke aufgeführt: Zunächst werden die bekannten Peer Gynt Suiten des norwegischen Komponisten Edvard Grieg gespielt. Die Sätze der Suiten wurden ursprünglich als Schauspielmusik zu Ibsens Theaterstück „Peer Gynt“ komponiert und die Akademische Philharmonie spielt sie in der Reihenfolge, in der sie auch in diesem Theaterstück aufeinanderfolgen. Den Schluss des Konzertabends bildet die 1. Symphonie des finnischen Komponisten Jean Sibelius. Das kraftvolle Werk wurde 1899 uraufgeführt und begeisterte schon damals Kritiker durch Originalität, Kraft, Melodienreichtum und Pathos.
Dirigiert wird die Akademische Philharmonie von Jesko Sirvend, der das Orchester seit 2009 leitet und mit ihm zahlreiche erfolgreiche Konzerte veranstaltet hat. Er arbeitet zur Zeit zudem vor allem mit dem Orchestre National de France in Paris, daneben u.a. mit den Düsseldorfer Symphonikern zusammen.
Karten für das Konzert sind bei Zigarren Grimm und unter www.akademische-philharmonie.de erhältlich.

Zurück zur normalen Version