



Als eines der ersten Unternehmen legt die Eternit AG für alle Dach-, Fassaden- und Ausbauprodukte aus eigener Herstellung sämtliche Angaben zur Nachhaltigkeitsbewertung offen. Seit Januar 2009 liegen die offiziell anerkannten Umwelt-Produktdeklarationen des Instituts Bauen und Umwelt e.V. IBU für Eternit-Produkte vor.
Transparenz in der Produktbewertung durch unabhängige Institute ist für die Eternit AG seit mehr als 25 Jahren eine Selbstverständlichkeit. Als einer der ersten Hersteller verfügt Eternit für die gesamte Produktpalette von Dach-, Fassaden-, und Ausbauprodukten nun über die neue offiziell anerkannte Umwelt-Produktdeklaration (Environmental Product Declaration EPD) des Instituts Bauen und Umwelt e.V. Damit übernimmt das Heidelberger Unternehmen eine Vorreiterrolle in der Baubranche. In der Umwelt-Produktdeklaration sind alle Werte des gesamten Lebenszyklus eines Produktes offengelegt: von der Herstellung über die Verarbeitung bis zum Recycling. Sie gibt detailliert Auskunft über den Primärenergiebedarf an regenerativer und nicht regenerativer Energie und führt Bewertungsgrößen zu den fünf größten Umweltbelastungen ein: Treibhausgase, Kohlenstoff-Emissionen (FCKW), Saurer Regen, Überdüngung und Smog. Mit Eternit kann man im wahrsten Sinne des Wortes rechnen. Denn die Werte aus dem freiwilligen Prüfverfahren sind ein Hauptbestandteil des neuen Zertifizierungssystems der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB.
Eternit ist Mit-Initiator und Gründungsmitglied der DGNB
Kaum ein anderes Thema hat in den vergangenen Jahren so stark an Bedeutung gewonnen wie das nachhaltige Bauen. Die gesellschaftliche Diskussion um Klimawandel und Energieeinsparung spiegelt dies ebenso wider wie die Neufassung von Gesetzen und internationalen Normen. Vor diesem Hintergrund gründeten international tätige Architekten, renommierte Ingenieure, Investoren und führende Unternehmen der Bauwirtschaft – darunter auch die Eternit AG – Mitte 2007 in Stuttgart die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB. Die Aufgabe der neuen Gesellschaft ist es, Wege und Lösungen aufzuzeigen, die nachhaltiges Bauen ermöglichen. Dies betrifft die Planung von Gebäuden ebenso, wie deren Ausführung und Nutzung. Als wichtiges Instrument vergibt die DGNB das „Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen“ für besonders umweltfreundliche, gesunde, ressourcensparende und wirtschaftlich effiziente Gebäude. Das deutsche Gütesiegel bewertet die Gebäudeperformance und nicht einzelne Maßnahmen. Zu den Besonderheiten des DGNB-Systems gehört, dass es auf dem Lebenszyklusgedanken aufbaut und neben den ökologischen Aspekten des „green building“ auch ökonomische und sozio-kulturelle Themen einbezieht - und damit alle drei Säulen der Nachhaltigkeit gleichermaßen anspricht. Viele internationale Unternehmen setzen dieses Zertifikat bereits voraus, wenn sie Gebäude anmieten. Doch nicht nur Investoren, Eigentümer und Nutzer können von dem Zertifikat profitieren, sondern die deutsche Bauwirtschaft insgesamt. Das DGNB Qualitätszeichen fördert die Exportchancen entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Bauens von der Planung bis zur Ausführung.
Aufgrund der zertifizierten Nachhaltigkeitsaspekte wurden Eternit Produkte wiederholt bei ökologischen Pilotprojekten verwendet, unter anderem beim Umweltbundesamt in Dessau und ganz aktuell beim Siegerprojekt des Solar Decathlons der TU Darmstadt, das aktuell als Plus-Energie-Haus des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung BMVBS in München zu sehen ist.
Die Umwelt-Produktdeklarationen mit allen wesentlichen Kennwerten zu den Eternit Produkten für Dach, Fassade und Ausbau stehen unter www.eternit.de zur Verfügung.
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Abbildungen
1: Die Umwelt-Produktdeklaration des Instituts Bauen und Umwelt gibt es für alle Eternit Produkte.
2: 200 m² Duripanel Holzzementplatten und 120 m² Natura Faserzementtafeln von Eternit leisten einen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Plus-Energie-Haus des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung BMVBS.
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Ansprechpartner für Journalisten:
Eternit Aktiengesellschaft
Leiter Unternehmenskommunikation, Jan R. Krause
Telefon: 030 3485 291
Telefax: 030 3485 294
E-Mail: jan.krause@eternit.de
mai public relations
Julia Wolter
Telefon: 030 84 11 48 06
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Eternit auf der Bau 2009: Halle A2, Stand 510
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