



Sinfoniekonzert Wintersemester 2009/2010:
Bernstein Ouvertüre zu „Candide“;
Strauss Lieder für Sopran und Orchester;
Schostakowitsch Sinfonie Nr. 5;
Leitung: Jesko Sirvend;
Solistin: Hye-Sung Na;
Am kommenden Freitag wird die Akademische Philharmonie Heidelberg, das größte Studentenorchester der Stadt, um 20 Uhr sein traditionelles Semesterabschlusskonzert in der Stadthalle Heidelberg geben. Das Konzert am 15. Januar wird zugleich das Debütkonzert für den neuen Dirigenten des Orchesters, Jesko Sirvend, sein. Der mit Abstand jüngste Leiter in der Geschichte des Orchesters, stammt gebürtig aus Nordhessen und ist seit 2006 Student der Dirigierklasse von Prof. Michael Luig an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seit Februar 2008 wurde er als Stipendiat in das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates aufgenommen. Im Sommer 2009 begann die Zusammenarbeit zwischen der Akademischen Philharmonie Heidelberg und Jesko Sirvend. In den Proben haben Orchester und Dirigent seit Oktober versucht, eine gemeinsame Sprache zu entwickeln, mit der Sie am 15. Januar das Publikum ansprechen möchten.
Den Solopart in den Orchesterliedern von Richard Strauss wird die Sopranistin Hye-Sung Na übernehmen. Sie ist dem Heidelberger Publikum bereits als Ensemble-Mitglied des Theaters und Philharmonischen Orchesters der Stadt Heidelberg bekannt. 2007 feierte sie mit der Madame Butterfly einen erfolgreichen Einstieg an der Heidelberger Oper. Mit ihr als Solistin setzt die Akademische Philharmonie außerdem die überaus erfolgreiche Kooperation mit dem Theater und Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg fort. Deren vorläufiger Höhepunkt ist das Konzert im vergangenen Wintersemester 2008/2009 mit dem Generalmusikdirektor Cornelius Meister als Solisten in Rachmaninows 2. Klavierkonzert gewesen.
Am kommenden Freitag wird die Akademische Philharmonie, bekannt für ihr auf sinfonische Romantik spezialisiertes Repertoire, dieses Mal drei Spätromantiker aus drei verschiedenen Kulturen klassischer Musik zu Wort kommen lassen: Dimitri Schostakovitschs 5. Sinfonie als Widerstandsversuch gegen das stalinistische Russland, Richard Strauss Orchesterlieder in der Tradition der Wagnerschen Klangsprache und Leonard Bernsteins Ouvertüre zur Oper „Candide“ als Brücke zwischen amerikanischem und europäischen Musikverständnis.