



Mannheim – Die aktuelle Sonderausstellung der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen „Alexander der Große und die Öffnung der Welt“ erweist sich bereits in den ersten Tagen als Besuchermagnet. Rund 3000 Besucher sehen am Eröffnungswochenende 3./4. Oktober 2009 die große Alexander-Schau. Sie zeigt mehr als 400 Exponate, die teilweise erstmalig in Europa zu sehen sind. Die Reiss-Engelhorn-Museen und die Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts setzen bei ihrer Präsentation neue Schwerpunkte: Die Ausstellung folgt dem Zug des makedonischen Königs Alexander bis nach Zentralasien und führt dem Besucher die dadurch ausgelösten kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umbrüche vor Augen. Ein besonderer Höhepunkt der Ausstellung sind Ergebnisse der 2008 abgeschlossenen archäologischen Ausgrabung einer Festung in Kurgansol (Usbekistan).
Die einzigartigen und erstaunlichen Kunstobjekte stammen aus den reichen Archäologischen Nationalmuseen in Duschanbe (Tadschikistan) und Kabul (Afghanistan) sowie aus den großen europäischen Museen, wie beispielsweise dem Louvre, dem British Museum, der Petersburger Eremitage, dem Moskauer Museum für Orientalische Kunst und den Berliner Museen Preußischer Kulturbesitz.
Die Ausstellung ist bis zum 21. Februar 2010 im Museum Weltkulturen der Reiss-Engelhorn-Museen zu sehen. Hauptsponsor ist die Landesbank Baden-Württemberg, die das Projekt großzügig unterstützt.