



Pressemitteilung 04.06.2009
- Diesen Samstag: TSV 1863 Buchen e. V. erhält „Mannschaftsbus Nr. 1“
- Nächsten Busse gehen an die hessische Bergstraße und in die Südpfalz
- Dietmar Hopp: „Eine Auszeichnung für Jugendarbeit und Ehrenamt“
Text- und Bildmaterial für die Presse: Gerne stellen wir Ihnen Textmaterial und Fotos von der Übergabe des ersten „Mobil zum Spiel“ zur Verfügung!
Selbstverständlich sind Sie auch zur Übergabe des ersten Fahrzeugs eingeladen. Diese erfolgt am Samstag, 06.06.2009 um 14.00 Uhr beim TSV 1863 Buchen e. V. auf dem Tennenplatz am Ring in 74722 Buchen / Odenwald. Bitte geben Sie uns einfach kurz per eMail an mobil-zum-spiel@tower-media.de oder per Telefon unter 01805 – 77 222 55* Bescheid, ob wir mit Ihnen rechnen dürfen und / oder ob Sie noch Fragen haben oder Bildmaterial für Ihre Berichterstattung wünschen.
In Buchen im Odenwald wird übermorgen [Samstag, 06. Juni 2009] das erste „Mobil zum Spiel“ vergeben. Der TSV 1863 Buchen e. V. erhält die „Nummer 1“ der 52 Mannschaftsbusse, die die Dietmar Hopp Stiftung jetzt ein Jahr lang wöchentlich Vereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar stiftet, die sich im ehrenamtlichen Jugendfußball besonders engagieren. Gesamtwert der
Fahrzeuge: über zwei Millionen Euro.
Dietmar Pfähler wird in den nächsten zwölf Monaten hunderte Kilometer zurücklegen. Der Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung bringt den Vereinen, die sich für ein „Mobil zum Spiel“ qualifiziert haben, ihren neuen Mannschaftsbus. Bereits am Samstag sind es (vom Sitz der Stifung in St.
Leon-Rot aus) rund 80 Kilometer – einfach! –, die Dietmar Pfähler zurücklegen wird: Die Übergabe des ersten „Mobil zum Spiel“ führt ihn fast an die östliche Grenze der Metropolregion Rhein-Neckar, nach Buchen im Odenwald. Dort freut sich der TSV 1863 Buchen e. V. auf den neuen Mannschafts-Bus. „Ich bin so begeistert und glücklich“, schildert Vereins-Vorsitzender Kurt Bonaszewski, „und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie unsere Jugendlichen und Kinder die großzügige Spende aufnehmen werden, die bei uns eine große Lücke schließt.“ Am Samstag wird das Fahrzeug im Rahmen der Einweihung des neuen Hartplatzes übergeben. Um 11 Uhr startet das große Jugendfest, der neue Bus wird am frühen Nachmittag gegen 14 Uhr übergeben. Bonazewski: „Wir sind Dietmar Hopp sehr dankbar, da die Mobilität im ländlichen Raum mit seinen großen Entfernungen ja immer ein Problem ist. Zu den Spielorten müssen oft bis zu hundert Kilometer zurück gelegt werden.“ „Wir freuen sehr, dass wir dem TSV 1863 Buchen e. V. mit einem ‹‹Mobil zum Spiel›› eine Transport-Sorge nehmen können“, sagt Katrin Tönshoff, Leiterin der Geschäftsstelle der Dietmar Hopp Stiftung.
Das nächste „Mobil zum Spiel“ – so viel kann man schon jetzt verraten – geht in eine ganz andere Ecke der Metropolregion, nämlich nach Südhessen, Fahrzeug Nummer 3 wird einem Verein in der Südpfalz übergeben. „Bis im Juni 2010 werde ich die gesamte Metropolregion kennen – in- und auswendig“, lacht Sportreferent Pfähler. So ähnlich lautet auch eine der Grundideen der Dietmar Hopp Stiftung, als die Aktion „Mobil zum Spiel“ entwickelt wurde.
Katrin Tönshoff erläutert: „Wir möchten die gesamte Region Rhein-Neckar erreichen, also auch die Städte und Gemeinden in den ländlichen Randlagen.“ Das ist schon jetzt gelungen! Die 326 Vereine, die sich für ein „Mobil zum Spiel“ beworben hatten, kommen von überall, von Hambach in der Pfalz über Hockenheim in Nordbaden, Bürstadt in Hessen und Mosbach im Odenwald bis nach Bad Bergzabern an der Südlichen Weinstraße.
Die Jugendarbeit im Sport ist dem Stifter Dietmar Hopp bereits seit Jahren ein ganz besonderes Anliegen: „Ich habe in meiner Jugend erfahren, dass Sport einen Menschen positiv prägt. Man lernt Teamfähigkeit und Fairness, den Umgang mit Erfolgen ebenso wie mit Niederlagen. Inzwischen hat die medizinische Forschung sogar herausgefunden, dass Sport schlauer macht. Da müssen wir alle gemeinsam anpacken und vor allem diejenigen unterstützen, die sich ehrenamtlich im Jugendsport engagieren. ‹‹Mobil zum Spiel›› soll für solche Vereine eine Auszeichnung sein.“
Und so funktioniert „Mobil zum Spiel“: Fußballvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich unter www.mobil-zum-spiel.de um einen der 52 Mannschaftsbusse bewerben. In einem Online-Formular wurden insbesondere Fragen zur Jugendsportförderung und zum ehrenamtlichen Engagement gestellt.
Der Fragebogen wurde direkt an den zuständigen Sportkreis übermittelt, der die Angaben überprüfte. Die Vereine, die sich für Jugendarbeit besonders engagieren, wurden von ihrem zuständigen Sportkreis auf eine Nominiertenliste gesetzt.
Anhand eines Gewichtungs-Schlüssels wurde anschließend unter allen nominierten Vereinen eine Rangfolge ermittelt. Entwickelt wurde dieser Bewertungsschlüssel von Hansi Flick, Assistent von Fußballbundestrainer Joachim Löw. Flick hat auf Basis von Erkenntnissen des Deutschen Fußballbundes und seinen eigenen E