



Heidelberg, 19. Juni 2009
Seit 1998 trifft sich der Deutsche Werkbund jährlich zu einem Werkbundtag. Die diesjährige Veranstaltung vom 19. bis 21. Juni in München thematisiert die Zukunft des Wohnens in der Stadt: Im Spannungsbogen von Theorie und Praxis soll der Städtebau der Zukunft zwischen schrumpfenden und wachsenden Städten beleuchtet werden. Seit seiner Gründung im Jahr 1907 setzt sich der Werkbund für die Stärkung des Bewusstseins für Qualität ein und fördert die fachübergreifende Diskussion über deren Kriterien. Eine grundlegende Rolle spielen dabei produzierende Unternehmen wie die Eternit AG, die seit 1957 Werkbundmitglied ist und den diesjährigen Werkbundtag als Hauptförderer unterstützt.
Der Deutsche Werkbund gilt neben dem Bauhaus als die bedeutendste kulturelle Institution des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Als Zusammenschluss von Architekten, Künstlern und Unternehmern gab er zukunftsweisende Impulse für Baukultur und Design. Seine Forderungen nach der „guten Form“ und dauerhaft gestalteten Produkten haben an Aktualität bis heute nicht verloren. Die Umsetzung des zentralen Anliegens des Werkbundes, die Verbesserung der technischen und ästhetischen Qualität aller industriell hergestellten Produkte, setzt das Engagement produzierender Unternehmen voraus.
Die Eternit AG kann als Werkbundmitglied auf eine lange Tradition zurückblicken: Bereits 1957 war das Unternehmen mit einer Vielzahl von Produkten an den Bauten des Hansaviertels zur Internationalen Bauausstellung in Berlin beteiligt. Das von Architekt und Werkbundmitglied Paul Baumgarten entworfene „Eternithaus“ an der Altonaer Straße ist eine Ikone der Nachkriegsmoderne und steht heute unter Denkmalschutz. Von Baumgarten stammen auch die Entwürfe für das Eternit Gästehaus im Grunewald und zahlreiche Bauten auf dem Werksgelände in Berlin Rudow. Werkbundmitglied Ernst Neufert entwarf den Masterplan und sämtliche Gebäude des Unternehmensstandortes in Heidelberg.
Die Faserzementprodukte von Eternit stehen beispielhaft für die zentralen Qualitätskriterien des Werkbundes: Funktionalität und Materialgerechtigkeit. Seit seiner Erfindung vor mehr als 100 Jahren inspirierte der Werkstoff Architekten, Künstler und Designer. Und umgekehrt hat Eternit sich inspirieren lassen. Von dieser fruchtbaren Wechselwirkung zeugt die traditionsreiche Geschichte des Zusammenwirkens mit weiteren Werkbundmitgliedern wie etwa Le Corbusier, Max Bill, Willy Guhl, Rudolf J. Schmitt, Konrad Wohlhage, Astrid Bornheim und Folke Hanfeld.
Mit nachhaltigen, kostengünstigen und von Mode und Zeitgeschmack unabhängigen Qualitätsprodukten im Sinne des Werkbundes stellt sich die Eternit AG seit über fünf Jahrzehnten ihrer Verantwortung für die Gesellschaft. Heute ist das Unternehmen führender Hersteller von Bauprodukten und -systemen für Dach, Fassade und Ausbau. Eternitprodukte finden schwerpunktmäßig Einsatz im Wohnungsbau, Einfamilienhausbau, Bürobau, öffentlichen und landwirtschaftlichen Bauten und in der energieeffizienten Gebäudesanierung.
Der Werkbundtag 2009 in München beginnt am 19. Juni mit einer Abendveranstaltung mit verschiedenen Beiträgen zum „Wohnen der Zukunft“. Am 20. Juni findet ganztägig ein Symposium mit kurzen Impulsreferaten und anschließenden Podiumsdiskussionen statt. Eine Architektur-Exkursion am 21. Juni rundet das Programm ab.
Weitere Informationen zum Werkbundtag 2009 finden Sie unter http://www.werkbundtag-2009.de.
ABBILDUNG:
Eternithaus Paul Baumgarten.jpg (Foto: Florian Bolk)
Bildunterschrift: Ikone der Nachkriegsmoderne: Das „Eternithaus“ von Paul Baumgarten steht heute unter Denkmalschutz.
Der Text steht zum Download auf www.eternit.de unter “Presse” zur Verfügung.
Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten.
Ansprechpartner für Journalisten:
Eternit AG Leiter Unternehmenskommunikation, Jan R. Krause
Telefon: 030 3485 291, Telefax: 030 3485 294, jan.krause@eternit.de
mai public relations GmbH, Julia Wolter
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