



"...aus den Fugen geraten..."
unter diesem Motto präsentiert das Deutsche Saxophon-Ensemble, eines der führenden Quartette seiner Art, ein mehr als spannendes Programm.
Ausgehend von der festen Überzeugung, dass das Saxophon in der Quartettformation mit Sopran-, Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon spätestens jetzt zu Beginn des 21. Jahrhunderts das Mittel der Wahl ist, wenn es darum geht polyphonen Strukturen eine neue Transparenz zu verleihen, erschließen Nicole Schillings (Sopran), Monika Leufgen (Alt), Katharina Stashik (Bariton) und Michael Ruf (Tenor) dem Saxophon bisher verborgen gebliebene musikalische Welten.
Mit ausschließlich eigenen Bearbeitungen kontrapunktischer Meisterwerke - beginnend bei Johann Sebastian Bach, über Beethoven, Mendelssohn, Schumann, Brahms und Richard Strauss bis zu Paul Hindemith - arbeiten sie mit dem jüngsten aller Musikinstrumente erstmals nahezu die komplette deutsche Musiktradition auf.
Und das ist gut so, denn: das Ergebnis ist verblüffend – man wünscht sich, dass dieses Instrument schon zu Bachs Zeiten erfunden worden wäre. Was hätten all die Komponisten für ein wunderbares Medium besessen und welchen Stellenwert hätte sich gerade das Saxophonquartett mittlerweile im Klassikbetrieb erobert?
Mit dem Deutschen Saxophon-Ensemble sind hier vier enthusiastische Protagonisten auf einem ganz neuen Weg – ihrer Ensemblephilosophie entsprechend, abseits von jedem saxophonistischen Mainstream.
Zu hören ist das sympathische Quartett, das neben seiner klanglichen Homogenität und künstlerischen Qualität mit einer außergewöhnlichen Bühnenpräsenz und gekonnten Moderationen sein Publikum gewinnt, am Sonntag, 18. Oktober in der St. Johannes-Kirche in Heidelberg-Rohrbach.
Das Konzert in Zusammenarbeit mit der katholischen Seelsorgeeinheit Heidelberg-Süd beginnt um 18.00 Uhr - der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Deckung der Unkosten wird gebeten.