



Mit der Preisverleihung für die handwerklich und architektonisch besten Gebäude mit Eternit Dachplatten und Eternit Cedral Fassadenpaneelen ist die Eternit AG in die Messewoche auf der BAU in München gestartet. Die Preisträger nahmen die Glückwünsche und Preise von Eternit Vorstand Udo Sommerer entgegen.
Erstmals verleiht die Eternit AG einen Preis für die handwerklich und architektonisch gelungensten Dachplatten- und Cedral-Objekte. Das Ergebnis zeigt die ganze Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten von Ein- und Mehrfamilienhäusern bis zu Büro- und Gewerbebauten. Zu den Juroren zählten der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks ZVDH Karl-Heinz Schneider, der Redakteur des Fachmagazins Das Dachdecker-Handwerks DDH Hans G. Rüschenpöhler und die Münchner Architektin Julia Mang-Bohn. Unter den sechs ausgezeichneten Bauten finden sich auch zwei internationale Objekte aus Frankreich und Polen.
In der Kategorie Eternit Dachplatte wurden prämiert:
1. Preis: Einfamilienhaus am Laka See, Polen
Verarbeiter: Andrzej Komarek, Pszczyna, Polen
Architekt: Dr. Peter Kuczia, Osnabrück
2. Preis: Einfamilienhaus in Kenn/ Mosel
Verarbeiter: Dachdecker Witt, Greimerath
Architekten: Denzer & Poensgen, Marmagen
3. Preis: Mehrfamilienhaus Hamburg
Verarbeiter: Beyer & Beyer Bedachungen, Neumünster
Architekten: Ehrensberger & Oertz, Hamburg
Innovatives Konzept mit Seeblick
„Mit seiner klaren Symmetrie wirkt das Haus unmittelbar auf den Betrachter. Es überzeugt durch seine Elemente: Turm, Glasvorbau und niedrige Anbauten. Die Materialien – schwarze Eternitplatten, unbehandeltes Holz und Glas – sind souverän kombiniert“, lautet der Kommentar der Jury zum ersten Preisträger in der Kategorie Dachplatte.
Die Präzision in der Verarbeitung folgt der sorgfältigen Planung dieses Wohnhauses. Übergangslos legen sich die Dach- und Fassadenplatten wie eine Haut um die oberen zwei Geschosse des Baukörpers. Ortgang und First sind präzise detailliert und lassen das Gebäude wie aus einem Guss erscheinen. Die Regenrinne führt das Regenwasser – anders als gewohnt - nicht über ein Fallrohr ins Erdreich, sondern ragt seitlich mit einem modernen Wasserspeier etwas über das Gebäude hinaus. Dunkle Fensterzargen treten aus der Fassade hervor und lassen die Fenster wie ausgeschnitten erscheinen.
Anthrazitfarbene Faserzementplatten machen in der Kombination mit Lärchenholz den besonderen Reiz des Hauses aus. Herzstück ist das verglaste Atrium, das sich um den dreigeschossigen Gebäudeteil herum bildet. Dieser überwindet die angrenzenden Bäume und Büsche und gewährt den Blick auf den nah gelegenen Stausee. Die Form des Gebäudes ist aber auch ökologisch begründet – entscheidend waren die Grundstückslage, solare Energienutzung und innere Funktionen. Über 80 Prozent der Außenhautfläche sind zur Sonne ausgerichtet. Auch das Atrium trägt zu passiven Solargewinnen bei. Durchdachte Details, die schlichte Ausführung und viele Synergien – dank Passivhaustechnologie – machen das Gebäude zu einem kostengünstigen Vorzeigeobjekt, das in Polen schon viele Architekturpreise gewonnen hat.
Die Bekleidung mit Dach- und Fassadenplatten von Eternit hat dazu ebenfalls beigetragen. Wie alle Eternit Produkte sind Herstellungsprozess und Produktqualität mit der Umweltdeklaration des Instituts für Bauen und Umwelt e.V. IBU zertifiziert. Zementgebundene Platten sind nicht brennbar, witterungs- und frostbeständig. Sie stehen in über 100 Format-, Farb- und Oberflächenvarianten zur Wahl. Hier im Format 32/60 in Doppeldeckung verwendet, erfolgte die Befestigung mit Plattenhaken.
„Die Qualität der eingereichten Bauten sowie das Engagement der Verarbeiter und Planer mit den Baustoffen von Eternit außergewöhnliche Projekte zu realisieren, bestätigt die Eternit AG in der Idee, diesen Wettbewerb regelmäßig auszuloben“, so das Fazit von Eternit Vorstand Udo Sommerer nach der Preisverleihung.
Weitere Informationen zu Eternit Dachplatten unter www.eternit.de.
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Abbildungen:
Erster Preis beim Eternit Wettbewerb um das beste Dachplatten-Objekt: CO2-Spar-Haus mit Eternit Faserzementplatten an Fassade und Dach.
Fotograf: Tomasz Pikula
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Eternit auf der Bau 2009: Halle A2, Stand 510
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